Moderne Meister werden erwachsen – Barton Perreira

Interview JUSTIN ROSS

Zehn Jahre nach der Gründung von Barton Perreira enthüllt Patty Perreira die Einflüsse aus Kunst und Design, die ihre zeitlosen Designs inspiriert haben.

Patty: "Als ich über die Kollektion für unser zehnjähriges Jubiläum nachdachte, kam ich zu dem Schluss, dass es Spaß machen würde, sich von einigen der Stile inspirieren und sie wieder aufleben zu lassen, die für mich oder Bill am wichtigsten waren. Unsere erste Kollektion hatte einen Brillenrahmen namens Emmanuelle mit «snake print», weil ich dies Art von Muster liebe wollte ich dieses Detail in die Jubiläumskollektion integrieren. Wir lassen uns von älteren Modellen leiten und inspirieren, aber sie werden nicht nur neu interpretiert, sie werden komplett neu gestaltet. "
Patty: “Als ich über die Kollektion für unser zehnjähriges Jubiläum nachdachte, kam ich zu dem Schluss, dass es Spaß machen würde, sich von einigen der Stile inspirieren und sie wieder aufleben zu lassen, die für mich oder Bill am wichtigsten waren. Unsere erste Kollektion hatte einen Brillenrahmen namens Emmanuelle mit «snake print», weil ich dies Art von Muster liebe wollte ich dieses Detail in die Jubiläumskollektion integrieren. Wir lassen uns von älteren Modellen leiten und inspirieren, aber sie werden nicht nur neu interpretiert, sie werden komplett neu gestaltet. “
Bill: "Als wir mit der Kollektion begonnen haben, verlangte Qualität und Design unsere höchste Aufmerksamkeit, denn jedes Objekt benötigt mindestens sechs Wochen. Wir bezeichnen uns als Handwerker – wir werden etwas Schönes erschaffen.»
Bill: “Als wir mit der Kollektion begonnen haben, verlangte Qualität und Design unsere höchste Aufmerksamkeit, denn jedes Objekt benötigt mindestens sechs Wochen. Wir bezeichnen uns als Handwerker – wir werden etwas Schönes erschaffen.»
 Bill: "Patty und ich arbeiten seit 18 Jahre zusammen - ich denke, wir haben eine erstaunliche Synergie entwickelt, um Produkte zu erschaffen. Patty als Designerin ist unglaublich produktiv und ihre Fähigkeit, verschiedene Genres zugleich zu entwerfen, ist anders als bei jedem anderen Designer, den ich jemals getroffen habe."

Bill: “Patty und ich arbeiten seit 18 Jahre zusammen – ich denke, wir haben eine erstaunliche Synergie entwickelt, um Produkte zu erschaffen. Patty als Designerin ist unglaublich produktiv und ihre Fähigkeit, verschiedene Genres zugleich zu entwerfen, ist anders als bei jedem anderen Designer, den ich jemals getroffen habe.”

Bill Barton und Patty Perreira, zwei Oliver Peoples-Veteranen mit gemeinsamer Branchenerfahrung, die mehrere Jahrzehnte umfasst, haben derzeit viele Gründe zur Freude. Barton Perreira feiert in diesem Jahr sein zehntes Jubiläum. Nach dem kometenhaften Aufstieg des Labels, bei dem sich eine fast Kult-artige Fangemeinde um die wunderschönen Brillen bildete, ist die Marke nun erwachsen geworden. Der treue Kundenstamm schätzt die Korrektur- und Sonnenbrillen, die dank ihrer modernen Formen, luxuriösen Materialien und unvergleichlichen Passform sofort zu Klassikern wurden.
Nach nur zehn Jahren haben die modernen Meister von Barton Perreira erreicht, was vielen nie gelingen wird: den Ruf, so marktführend bei Qualität wie innovativ im Design zu sein. Und nun vergrößern sie ihre globale Reichweite. Vier eigene Filialen, Verkaufsstellen in mehr als 60 Ländern und eine neue technikorientierte Luxusmarke namens Allied Metal Works bringen Design-Eyewear einem breiteren Publikum nahe.

Der anhaltende Erfolg der Marke liegt in der Liebe zum Detail und der ausgezeichneten Verarbeitung der Modelle. Beides prägte von Anfang an das Label und ist der Grund dafür, dass die treuen Kunden nicht genug von den Brillen bekommen können. Patty Perreira steht an der Speerspitze von Barton Perreiras Mission, dem unabhängigen Spirit der Marke treu zu bleiben und Luxus für Eyewear neu zu definieren. Sie ist eine der wenigen weiblichen Stimmen in einer stark von Männern dominierten Industrie. Neben ihrer Liebe für großartige Kunstwerke und Design hat Pattys Designästhetik vor allem Wurzeln in ihrer Heimatstadt Los Angeles und ist immer wieder aufs Neue in und von ihrem Studio in Venice Beach inspiriert.


„Ich bin autodidaktische Designerin. Bill und ich sind immer schon Freigeister gewesen. Unsere eigene Marke sollte genau diese unabhängige Haltung verkörpern. Für mich persönlich war es wichtig, meiner Inspiration treu und kreativ zu bleiben.”

Um dieses Ziel zu erreichen, haben Barton Perreiras Brillen drei Eigenschaften, die Patty hervorhebt: „Handwerk wie bei Haute Couture, höchste Qualität und perfekte Passformen”.


Ihre Entwürfe werden voller Sorgfalt von den Händen erfahrener Handwerker und mit dem edelsten Material auf dem Markt in Japan hergestellt. Ihre Entscheidung für Japan begründet Patty damit, dass „Japan am besten [ist]! Dort versteht man, dass man nicht am falschen Ende sparen sollte. Die Leidenschaft zum Handwerk ist grenzenlos und es gibt eine fast zwanghafte Neigung zum Perfektionismus. Man versteht und respektiert meine Prinzipien als Designerin.”


Jedes Modell einer Barton Perreira Kollektion gleicht einem Kunstwerk und strahlt etwas anderes aus, mit eigenem Charakter, eigener Stimme, eigenem Timbre. Die Designs spiegeln den bis zur Makellosigkeit perfektionierten Anspruch von Chefdesignerin Patty Perreira wider. Als gebürtige Angelino, wie man die Einwohner von Los Angeles nennt, schätzt Patty lässige Eleganz und mühelose Coolness. Was man auch ihrem Studio in Venice ansieht, einer Ruheoase und einem Rückzugsort für den kreativen Schaffensprozess.

„Ich lebe und arbeite in Venice Beach. Venice verändert sich ständig und hat trotzdem einen starken Kern, dem ich mich verbunden fühle. In meinen Designs schwingt auf jeden Fall die kalifornische Lebenseinstellung mit.”


In ihrem Venice Studio, in dem moderne Elemente des Lofts mit exzentrischen Details wie einer Discokugel im Wohnzimmer aufgelockert sind, umgibt sich Patty Perreira mit Klassikern aus Kunst und Design. Sie verkörpert zwei Kerneigenschaften die einen erfolgreichen Designer ausmachen: Leidenschaft für Qualität, die alle Trends überdauert und eine glasklare Haltung.


„Inspiration finde ich überall, aber hauptsächlich bei den unbequemen Visionären aus Kunst, Architektur und Musik, die ihrer Ausdrucksform treu blieben und sich nicht anpassten. Andy Warhol, Jean Michel Basquiat, Banksy, Edmoses und Sage Vaughn – sie alle sind Meister ihrer Kunst und begeistern mich.”


Eine ganz besondere Rolle spielt für sie aber Andy Warhol. Um frische Color-Stories und Retro-Formen für die neue Kollektion zu entwickeln, beschäftigte sie sich intensiv mit einem seiner Porträts von Barbara Feldon, das sie in ihrer eigenen Sammlung hat.

Patty schätzt außerdem minimalistische Kunst und das Design der 1950er und 60er Jahre. Die Künstler und Designer dieser Ära kombinierten Holz und Metall auf innovative Weise. Die Ergebnisse sind Klassiker, die noch heute Beachtung finden – eine Leistung, der Patty gerecht werden will.


„Ich liebe die Kombination von Farben und Materialien mit überraschenden Details. Titan ist großartig für leichte Brillen. Mit Lack und Foliendrucken lassen sich einzigartige Farbkombinationen und mehr optische Tiefe schaffen.” Pattys Verwendung dieser Techniken verweist subtil auf ihre anderen Inspirationsquellen wie Vintage-Schmuck, Autos und Motorräder, ohne ihre „raffinierte, Weniger-ist-mehr-Ästhetik” aufzugeben.


Mit Blick in die Zukunft von Barton Perreira konzentriert sich Patty mehr denn je darauf, Brillen zu designen, die mit gutem Beispiel vorangehen. „Es gibt einige neue, aufregende Technologien, mit denen ich ganz neuartige Details und Herstellungsverfahren ausprobieren kann.”, aber sie nimmt sich auch vor, „weiterhin den Fokus auf Brillen zu legen, die sich nahtlos in den Alltag unserer Kunden einfügen” und „unseren Prinzipien treu zu bleiben und nicht dem Druck nachzugeben, kommerziell erfolgreich zu sein.” Zehn Jahre seit Beginn der persönlichen Geschichte der Marke ist es diese völlige Hingabe zum Handwerk, weshalb Barton Perreiras Brillen immer einen Schritt voraus sind. Mit ihren zeitlosen Kunstwerken, die man auch Brillen nennen könnte, spielt die Marke in einer Klasse für sich.

Fotos: mit freundlicher Genehmigung von Barton Perreira