djCartridgeFotos: GERALD LE VAN-CHAU
Interview: KEITH S. WASHINGTON
Brillen: ØRGREEN NORTH 471 Mat Brown / Aubergine

Zum Online-Start von 4SEE-Magazin stellen wir Ihnen den überzeugt optimistischen Elekro Synthwave-Produzenten CARTRIDGE 1987 vor. Unter anderem sampelt er aus klassisch-minimalistischen 80iger Underground-Kultlieblingen. Für 4SEE hat Adrien Dirch a.k.a CARTRIDGE 1987 den Track „This is a Good Day“ aufgenommen.

Woher kommst Du?
Paris.

Wo performst Du am liebsten?
In meinem Schlafzimmer.

Was hat Dich dazu gebracht, Musik zu machen?
Ich habe sehr viel unterschiedliche Musik gehört, von Reggae bis Hard Rock. Elektro habe ich das erste Mal gehört, als durch Daft Punk der French Touch aufkam und sie ihr erstes Album veröffentlicht haben. Von da an habe ich nur noch Elektro, Minimal und Hardcore gehört. Als Justice herauskam, war ich begeistert von ihrer Musik und habe ihren Track gesampelt. Das hat mich auf meinen Weg gebracht.

Was ist das Wichtigste für Dich wenn Du auflegst?
Das Wichtigste ist für mich, Sachen aufzulegen, die ich nicht im Club gehört habe, mich persönlich auszudrücken und Tracks von Newcomern zu spielen, die es wirklich verdient haben, gehört zu werden.

Kaffee oder Zigaretten?
Beides.

Hast Du eine Lieblingssonnenbrille?
Das Ray-Ban-Modell, das Tom Cruise in „Lockere Geschäfte“ 1983 trug.

Woran arbeitest Du gerade?
Das Album „Grand Soleil“, an dem ich zusammen mit meinem Bruder gearbeitet habe, kommt Ende September bei dem Plattenlabel Pain Surprises raus.

Was für ein Typ warst Du in der Schule?
Ich war ein Skater, ein Chaot, aber wir waren alle so in der Schule.

Was sind deine drei Lieblingstitel?
“Goodbye Horses” von Q Lazzarus,
“Brainwashed” von Daft Punk und “Live on Brighton Beach” von Fat Boy Slim.

Kannst Du Dich noch an deinen ersten öffentlichen Auftritt als DJ erinnern?
Das war in einer kitschigen Bar in Paris, dafür hatte sie aber tolle Möbel und eine großartige Akustik.

Was sagt Deine Mutter zu Deiner Berufswahl?
Sie sieht mich als Sonderling hinter dem Monitor.