Fotos BERT SPANGEMACHER
Text DAGMAR SCHRAMM

Die bekannte österreichische Marke Robert La Roche setzt auf beste Materialien und ein unverwechselbares Design, so werden die Brillen in Japan und Italien in Handarbeit gefertigt. Neben dem außergewöhnlichen Look ist Komfort ein wichtiges Merkmal: Die luxuriösen Rahmen schmiegen sich an das Gesicht an und werden zu einem Markenzeichen des Trägers.

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Die Marke Robert La Roche blickt bereits auf mehr als 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. 1973 in Wien von Designer Robert La Roche ins Leben gerufen, sorgte die Firma mit ihren avantgardistischen Modellen bis in die 90er Jahre für Furore. Im vergangenen Jahr haben Anthony Reid als neuer CEO und Kreativdirektor und Designer Klaus Huber die Zügel in die Hand genommen. „Wir wollen authentisch sein, in allem, was wir tun. Die Qualität der Produkte und Materialien, die Leute, die bei uns arbeiten, die Art, wie wir kommunizieren und die Produktfotografie, die gewollt roh und real ist und den künstlerischen Ursprung der Marke weiterträgt – all diese Komponenten definieren unsere Marke.“

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Diese Philosophie setzt sich in einer aufregenden Brillen- und Sonnenbrillen-Kollektion fort. Weitergetragen wird der hohe Anspruch an Qualität und Handarbeit, der die Marke seit jeher auszeichnet. Auch der Fokus aufs Detail bleibt Teil der Strategie, genau wie die Fotografie von Michael Shindler, der für einen künstlerischen fotografischen Prozess bekannt ist, der selbst feinste Falten ausdrucksstark in Szene setzt. Inspiriert von Man Ray und Henri Cartier-Bresson sind Porträts entstanden, die den Brillen eine perfekte Bühne bieten.

Der hohe Qualitätsanspruch des Unternehmens toppt den Wunsch nach großem Profit. Die Österreicher stellen ihre Brillen gemeinsam mit den weltbesten Produzenten in Italien und Japan her – in Handarbeit, versteht sich. Die beiden Standorte definieren die Kollektionen von Robert La Roche: Die italienische Linie besteht aus natürlichem, hochwertigem Acetat, das von erfahrenen Produzenten verarbeitet wird. Das Material wird in einen Millimeter dünne Lagen geschnitten und übereinander gelegt. So entsteht eine außergewöhnliche Dreidimensionalität. Die japanische Linie kombiniert Acetat mit Titan. Cut-outs lassen beide Materialien sichtbar werden, dadurch werden die Rahmen zu modernen und eindrucksvollen Statement-Brillen mit Qualitätsanspruch. Anthony Reid überlässt nichts dem Zufall: Das Material, aber auch die Farben wählt er mit Klaus Huber und den Produktentwicklern gemeinsam aus – unabhängig von Trends und Fashion-Prognosen.

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Auch die Distribution ist Teil des Gesamtkonzepts. „Den Vertrieb geben wir nicht aus der Hand, wir wollen sichergehen, dass unsere Brillen weltweit nur durch die besten unabhängigen Optiker verkauft werden“, so Reid. Deshalb kümmern  sich angestellte Mitarbeiter um dieses Thema, ein ausgelagerter Vertrieb kommt für ihn nicht in Frage. Einen typischen Robert-La-Roche-Kunden gibt es nicht – sowohl die 70-jährige Dame als auch der junge Techie kommen als Zielgruppe in Frage. „Wir designen Brillen, die wir selbst tragen würden, von denen wir absolut überzeugt sind“, fasst Reid das Prinzip der Produktentwicklung zusammen. „Die Menschen, die unsere Brillen kaufen, vereint ein wichtiger Wunsch. Sie wollen beste Qualität, Handarbeit und Außergewöhnlichkeit. Ich denke, unsere Kunden besitzen viele Gegenstände, die ein Leben lang halten und die ihre eigene Persönlichkeit unterstreichen.“

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Gute Ideen, um die Marke weiterzuentwickeln, gehen Anthony Reid und seinem engagierten Team nicht aus. „Wir wollen immer besser werden, besten Service bieten und die Kollektion erweitern“, sagt er abschließend. „Deshalb ist die Eröffnung eines eigenen Büros in New York für uns der nächste Schritt, da wir eine verstärkte Nachfrage aus den USA und Japan spüren.“

ROBERT LA ROCHE