A DAVID BOWIE TRIBUTE BY ETNIA BARCELONA
Eine Sonderkollektion in limitierter Auflage inspiriert von dem unverwechselbaren Stil und der Persönlichkeit von David Bowie.

Etnia Barcelona, das sich immer von Kulturtrends inspirieren lässt, kündigt eine Sonnenbrillenkollektion in limitierter Auflage zum
Jahresende an, welche eine Hommage an den unsterblichen David Bowie und seinen bleibenden Einfluss auf Mode und Style darstellt. Dabei werden zwei brandneue Sonnenbrillenmodelle vorgestellt: „Ziggy Stardust“ und „The Thin White Duke“.

David Bowie hat mit Etnia den Freigeist und die Anartist-Haltung gemein, welche so typisch für die Marke aus Barcelona ist. Nicht nur war Bowie jahrzehntelang eine Ikone, sondern er bleibt auch ein Meister für Künstler, Outsider und Freigeister aller Couleur und dient als Beispiel für kompromisslose Individualität und unerschrockenen Selbstausdruck. Bowie überraschte und fesselte unentwegt mit seinen facettenreichen Persönlichkeiten und stets wechselnden Musikstilen, aber er ließ ungeachtet seines Make-ups, seiner Kostüme und ausgeklügelten Auftritte eine Sache klipp und klar: er blieb sich immer selbst treu, dem unverwechselbaren David Bowie.

Dieses Jahr hat die Marke eine ganz klare Botschaft für uns: das, was uns einzigartig und authentisch macht, uns zu eigen zu machen und es der Welt mit Stolz zu präsentieren. Diese Botschaft haben wir laut und deutlich bei der Herbst-/Winterkampagne 2019 „I’MPERFECT“ vernommen. Etnia Barcelona bringt den gesamten Einfluss von Bowie auf den Punkt und hat eine exclusive Brillenkollektion entworfen, die zwei Sonnenbrillenmodelle mit glamourösem und modernem Feeling voller kleiner Details und Geheimnisse umfasst, die von den beiden bedeutendsten Alter Egos in der Karriere des Sängers inspiriert sind: „Ziggy Stardust“ und „The Thin White Duke“.

ZIGGY STARDUST ist das gewagtere Modell der Kollektion und von den Kostümen inspiriert, die Bowie während seiner Glam Zeit trug. Das Designerteam von Etnia Barcelona hat einen Unisex-Style aus natürlichen Azetaten in drei Farben entwickelt: marmoriert mit einer Farbmischung, die an seine kultigen Streifen und die Schulterpolster seines „Raumanzugs“ erinnert, den er auf der „The Rise and Fall of Ziggy Stardust“-Tour trug; schwarz mit Silberstreifen, inspiriert von dem patentierten Lederbody, den er auf der „Aladdin Sane“-Tour trug, und zu guter Letzt ein Modell aus weiß-blauem durchsichtigem Azetat, das an Bowies eigene Brille aus dieser Zeit erinnert. Wie bei all ihren Kollektionen setzt die Marke weiterhin auf natürliches Mazzucchelli-Azetat und Mineralgläser von Barberini.

THE THIN WHITE DUKE, ist das raffiniertere und klassischere Modell. Es ist von der Brille inspiriert, die Bowie in dem Film „The Man Who Felt to Earth“ und auf dem Cover des Rolling-Stone-Magazins 1976 trug. Ein elegantes Metalldesign mit Mineralkristallgläsern von Barberini, erhältlich in drei Farben: Rosa, Blau und Schwarz.

Eine Neuheit beider Modelle ist, dass Etnia Barcelona Speziallinsen einführt, auf denen ein Stern und der kultige Aladdin-Sane-Blitz von David Bowie zu erkennen sind, wenn man diese anhaucht.

„David Bowie Hommage von Etnia Barcelona“ ist eine Kollektion voller Symbolik zu Ehren des aus London stammenden Sängers. Eine Limited-Edition-Kollektion, welche die Überschreitung von Grenzen und die Power vermittelt, die so typisch für Bowie war.
Seine Innovationskraft in Musik, Theater und Mode sowie sein unnachahmlicher Stil schwingen mit der heutigen Brillenmode mit
und finden sich überall in dieser einzigartigen Kollektion wieder.

„David Bowie Hommage von Etnia Barcelona“ ist ab dem 28. Oktober im Flagship Store der Marke (C/ Espaseria 1–3, 08003 Barcelona) und ab dem 14. November im Onlineshop und ausgewählten Geschäften weltweit erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf www.etniabarcelona.com.

ETNIA BARCELONA’S “I’MPERFECT” CAMPAIGN – FW19 COLLECTION

Zur Einführung der neuen Kollektion FW19 präsentiert Etnia Barcelona die Kampagne I’MPERFECT.Sie stellt das Konzept der Perfektion infrage und betont die Einzigartigkeit und Individualität eines jeden Menschen.

Sie bricht mit Stereotypen und Klischees und verteidigt die Unvollkommenheit. Denn genau diese macht uns authentisch und unverwechselbar. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir unsere Unvollkommenheit nicht verstecken, sondern betonen und stolz auf unsere Individualität sein sollten. Bleiben wir uns selbst treu. Und lassen wir uns von unangenehmen Blicken nicht aus der Ruhe bringen. Erst wenn wir nicht mehr nach Perfektion streben, zeigt sich unsere wahre Persönlichkeit.

Das ist I’MPERFECT. Wir wollen nicht perfekt, sondern einzigartig sein. Unsere Kampagne wird von außergewöhnlichen Models repräsentiert, die nicht den konventionellen Schönheitsidealen entsprechen. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Menschen, die etwas zu erzählen haben – vor und noch viel mehr hinter der Kamera.

Großartige Persönlichkeiten mit wahren Geschichten, die ebenso unvollkommen sind wie du und ich – wie wir alle. Menschen, die nicht versuchen, Idealen nachzueifern, sondern stolz auf ihre Individualität sind und sich trauen, ihren eigenen Charakter zu zeigen.

Liliya, Kokie, Pau, Kaine, Xueli und Jordi haben sich vom Fotografen Biel Capllonch ablichten lassen. Sie präsentieren die neuen Modelle der von Glam inspirierten Kollektion FW von Etnia Barcelona.

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Die Herbst/Winterkollektion 2019 von Etnia Barcelona ist unvollkommen und zugleich authentisch, denn jede Brille ist einzigartig. Ihre unverwechselbaren Texturen und Farben tragen die Handschrift des Kunsthandwerks und Know-hows unserer Partner Mazzucchelli, bei denen das Naturacetat für die Gestelle hergestellt wird, und Barberini, die die Mineralgläser entwickeln.

Eine Kollektion, die sich künstlerisch an den Glam der 70er Jahre anlehnt, deren Ikonen Menschen sind, die in die Geschichte eingingen. Die Glam-Bewegung unterstrich die einzigartige Schönheit, den Drang, sich ohne Angst zu zeigen und so wie man ist; frei zu sein, um sich auszudrücken, wie man möchte oder sich bei jedem Schritt neu zu erfinden und die eigene Persönlichkeit auszuleben.

Genau deshalb präsentieren wir neue Designs, die von Metall, Acetat in Rottönen, Modellen mit einem Hauch von Glitzer bis hin zu glänzenden Havanna-Mustern und extravaganten und provozierenden Formen reichen. Eine Kollektion, die alle Blicke auf sich zu ziehen will und so die DNS und den unverwechselbaren Stil bewahrt, der uns auszeichnet.

Die neue Kollektion von Etnia Barcelona ist im Online-Shop, im Flagship-Store in Barcelona und an den üblichen Verkaufsstellen (Shopfinder on www.etniabarcelona.com) erhältlich.

ETNIA BARCELONA titanium collection

DIE NEUE JAPAN-INSPIRIERTE TITAN-KOLLEKTION VON ETNIA BARCELONA

Das Beste aus beiden Welten – Etnia Barcelona nimmt Titan in seiner „All New Titanium“ Frühling / Sommer 2019 Kollektion auf

Die Marke aus Barcelona traut sich erneut, einen Schritt weiter zu gehen, und stellt uns viel mehr als eine Kollektion vor: eine Reise in die Tradition, Kultur und Kunstfertigkeit Japans. Eine Kollektion aus 100 % reinem japanischen Titan, das neben seiner Eigenschaft als eines des widerstandsfähigsten und leichtesten Materialien in der Welt der Eyewear auch hypoallergen ist.

Dieses neue Projekt von Etnia Barcelona besteht aus 10 Modellen: 6 Sicht– und 4 Sonnenbrillen. Eine Kollektion, bei der Erforschung neuer Materialien und Know-how der Marke die wichtigsten Protagonisten sind. Die Erfahrung und Gründlichkeit, mit der jedes Modell erarbeitet wurde,
spiegelt sich in allen Einzelheiten wider und bringt uns einer lange bestehenden Tradition wie der des Landes der aufgehenden Sonne näher: Leichte und sehr minimalistische Formen, Gravuren, die an die Rüstungen der alten Samurais erinnern, und schlichte Farben der Vintage- und Handmade-Stile, die von den Werkstätten der alten Kunsthandwerker inspiriert sind. Aber immer mit diesem Hauch von Farbe, der die Marke so von allen anderen abhebt.

etnia titanium

Die Sonnenbrillen-Kollektion umfasst auch ein Premiummodell, das Anfang April in zwei Farben auf den Markt kommen wird. Die Marke hat sich dazu entschlossen, eine Sammleredition zu präsentieren, die auf der Innenseite jedes Bügels nummeriert sein wird. Anders als die restlichen Modelle ist diese Collector’s Edit mit einem festen und aufklappbaren Clip-on.

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Bei den Sichtbrillenmodellen setzt die Marke auf Designs auf Mischungen aus Mazzucchelli-Azetat und Titan. Zwei hervorragende Materialien, die in Form und Farbe perfekt harmonieren. Die Titanium Collection von Etnia Barcelona ist dank der Innovation in so widerstandsfähigen Materialien höchster Qualität wie japanischem Titan und den Antireflex-Gläsern aus Mineralglas von Barberini so beliebt: Sie zählen zu den besten Gläsern der Welt, da sie das beste Seherlebnis garantieren.

XAVIER GARCIA: EIN DESIGNDENKMAL FÜR BARCELONA

Fotograf BERT SPANGEMACHER
Text JUSTIN ROSS

Das richtige Tempo muss nicht immer schnell sein. Xavier Garcia aus Barcelona ist treuer Anhänger der „Slow Design”-Philosophie, die berücksichtigt, dass ein perfektioniertes Produkt und die natürliche Entwicklung einer Marke Zeit brauchen. Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat Xavier Garcia seine nach ihm benannte Firma zu einem Symbol für ausgereiftes Designgespür und zu einem Spiegel von Barcelonas vielfältiger visueller Kultur gemacht. Er und seine Marke verkörpern alle Merkmale, die das authentische, charmante und unkompliziert coole Barcelona des 21. Jahrhunderts ausmachen. Die Geschichte Xavier Garcias ist auch die Geschichte Barcelonas – eine von Wiedergeburt und Regeneration durch Kreativität und Innovation.

Das neue Hauptquartier von Xavier Garcia liegt im Zentrum von Barcelonas aktuellstem Trendviertel, dem 22@, das sich, genau wie die Marke, konstant in einem Zustand dynamischer Veränderung befindet. Es ist ein Viertel, in dem die besten Modeateliers und Startups Barcelonas in umgebauten Industrielofts angesiedelt sind – eine Athmosphäre, die uns Berlinern sehr bekannt vorkommt, nur dass sie dort einen entscheidenden Vorteil haben … der Strand ist nur wenige Minuten entfernt.

Xavier: „In dieser Gegend gab es früher viel Leichtindustrie. Jetzt kommen mehr Menschen her, Künstler, Designer, Modeleute, auch Tech-Startups.”

Das 22@ in Barcelona ist vieles: ein Symbol für Modernität, ein umgewandeltes Industriegebiet und ein stolzer Teil von Barcelonas post-olympischer Erfolgsgeschichte der Neugestaltung. Nuria Antoli, Brand Manager und Head of Communications bei Xavier Garcia, ist ein integraler Bestandteil des Erfolgs der Marke im letzten Jahrzehnt und fühlt sich der Gegend tief verbunden:

Nuria: „Früher, in der Zeit Francos, standen die Fabriken mit dem Rücken direkt an der See – Barcelona wurde zum Strand hin blind gemacht. Als wir die Olympischen Spiele hier in Barcelona zu Gast hatten, führte unser Bürgermeister ein Projekt zum Neuaufbau dieses ganzen Areals durch. Alle Fabriken, die nur drei Meter vom Strand entfernt standen, wurden abgerissen. Jetzt ist diese Nachbarschaft so schön, weil sie durch die Nähe zum Meer eine tolle Wohngegend geworden ist.”

Die authentische Verbindung zu Barcelona und dem kreativen und ausdrucksvollen Geist der Stadt ist es, was den Charme von Xavier Garcia ausmacht. Wenn es für das kreative Marketingteam wieder an der Zeit ist, die Werbekampagnen der aktuellen Saison zu erarbeiten, zapft es die Ressource an, die am nähesten liegt – das Netzwerk aus talentierten Menschen, die Freunde, Musiker, Designer, Illustratoren und Künstler sind. Sie haben mit bekannten Künstlern wie Javier Mariscal zusammengearbeitet, der das Maskottchen der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona entworfen hatte. Andere Male suchten sie an der Basis nach aufstrebenden Künstlern und Illustratoren wie Conrad Roset, der es, seitdem er 2012 Xavier Garcias Werbekampagne illustrierte, zu weltweiter Berühmtheit und Anerkennung gebracht hat. Der einzigartig kreative Charakter dieser Marke scheint überall durch, dank Xavier Garcias starker Verwurzelung in der kreativen Community Barcelonas.

Xavier: „Wenn man hier lebt, wird man von der Stadt beeinflusst.”

Nuria: „Xavier Garcia ist in erster Linie eine Marke, aber dahinter steht eine Person, die von dem Design beeinflusst wird, von der Kultur, den Aktivitäten, der Musik, allem, was hier geschieht.”

Das Gebäude, das den Hauptsitz von Xavier Garcia beherbergt, hat ebenfalls eine reiche Geschichte. Es stammt aus den Siebzigern und einige der Nachbarn sind immer noch die gleichen wie damals, so etwa der Knopfmacher direkt nebenan. Durch die Entscheidung, einen Teil des Büroraums zu einer Produktionsfläche umzubauen, ist das brandneue Atelier ein kreatives Labor des 21. Jahrhunderts mit Platz für praktische Experimente mit allen Werkzeugen, die man gebrauchen könnte – inklusive eines Lasercutters, der aus Entwürfen rasend schnell greifbare Prototypen macht. Dies ermöglicht es dem Designteam, ein Gefühl für die Kurven und Winkel zu bekommen, die so wichtig für das Aussehen und Feeling einer Brille sind. Und so erhält Xavier Garcia auf gewisse Weise die Tradition am Leben, Design, Kreativität und Produktion unter einem Dach zu vereinen.

Xavier: „Vor vielen Jahren habe ich mit diesen Werkzeugen Schmuck hergestellt. Dann fesselte mich die Brillenfirma so sehr, dass ich dafür keine Zeit mehr hatte. Heute ermutige ich das Designteam, sich vom Computer zu lösen und mit ihren Händen zu arbeiten, denn so kann man so viele Dinge sehen, die es auf dem Bildschirm nicht gibt.”

Es leuchtet ein, dass eine Brillenmarke, deren Gründer die akribische Juwelierskunst beherrscht, besonderen Wert auf Aspekte wie Materialität und Dinglichkeit legt. Mit diesem hauseigenen Atelierraum betont Xavier Garcia die Wichtigkeit dieser kreativen Schnittstelle, an der Technologie auf menschliche Hände trifft.

Xavier: „Ich habe das Design immer weiterentwickelt. Unser Designprozess ist sehr stark, was Bilder und Konzepte angeht. Er ist absolut frei, das schätze ich.”

Nuria: „Es ist ein Ansporn für das Designteam, wie ein frischer Wind, ein offener Geist mit der Kraft von 100% Kreativität.”

Bei unserem Besuch liegt spürbar Energie in der Luft. Vertreter und Verkäufer plaudern eifrig, Pakete werden befüllt und aufeinandergestapelt, bereit, aus dem Verpackungs- und Versandzentrum vor Ort in die Läden und zu Partnern in Europa, Kanada, den USA, Australien und dem Rest der Welt verschickt zu werden. Hier werden die über 60 Modelle (30 aus Azetat, 30 aus Metall, zehn Sonnenbrillen) aus dem gesamten Xavier Garcia-Sortiment – von der kürzlich erschienenen Monochrom-Kollektion über die neuen Experimente in Metall bis zu, natürlich, den anspruchsvoll ausgesuchten bunten Azetatbrillen, die die Marke berühmt gemacht haben – sorgfältig aufbewahrt, bis ein begeisterter Kunde sie an ihrem Zielort in ihr neues Zuhause bringt.

Der Arbeitstag beginnt früh um 8 Uhr morgens, aber dafür wird freitags nur halbtags gearbeitet, um draußen das schöne Wetter Barcelonas genießen zu können. Dieser Mix steht für eine Arbeitskultur, die sowohl entspannt als auch professionell ist und sinnstiftend auf die eigene Arbeit wirkt.

Xavier: „Barcelona ist eine aufgeschlossene Stadt mit einem mediterranen Lebensstil. Was das genau heißt… es ist schwer, das in Worte zu fassen, aber ich spüre es in mir.”

Vielleicht ist es schwer, das in Worte zu fassen, weil es statt bloß einer Sache ein ganzes Gefühl ist – eine Kultur, die Schönheit schätzt, und eine Emotion, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn man sich eine Brille von Xavier Garcia anschaut oder aufsetzt. Es ist eine spannende Zeit für die typisch barcelonische Marke und für Xavier Garcia selbst. Im Moment herrscht noch Schweigen, aber die Marke arbeitet hart an einem neuen Projekt, das zeigt, was sie am besten kann – unbeschwerte und fröhliche Designs, die für perfektionierte Kreativität und Handwerkskunst und die Vision des Gründers stehen, dessen Name jede Brille vollendet.

Ørgreen Quantum

ØRGREEN LANCIERT NEUE KOLLEKTION UND FEIERT ZWANZIG JAHRE EYEWEAR-INNOVATIONEN

Interview JUSTIN ROSS

Was Ørgreen so einzigartig macht, sind die endlosen Stunden in der Forschung und Entwicklung, die in jeden einzelnen Rahmen fließen, mit unzähligen Prototypen und verschiedenen Versionen, die gründlich geprüft und getestet werden, bevor auch nur daran gedacht wird, sie in Produktion zu geben. Sein 20-jähriges Bestehen feiert Ørgreen dieses Jahr gebührend mit einer ganzen Palette an neuen Projekten: eine komplett neue Kampagne, eine neue Homepage, eine neue Verpackung für alle Korrektur- und Sonnenbrillen aus Titan und obendrauf noch eine neue Kollektion namens Quantum, die diesen Herbst mit einem innovativen Scharnier den Markt auf den Kopf stellen wird.

4SEE traf sich mit Henrik Ørgreen, einem der Gründer der beliebten und von der Kritik gefeierten dänischen Marke, um, zwanzig Jahre nach ihrer Gründung, über die nach ihm benannte Firma, ihre Vergangenheit und ihre aufregende Zukunft zu sprechen.

4SEE: Was hat dich zur Gründung Ørgreens inspiriert und welche Prinzipien lagen der Marke damals vor 20 Jahren zu Grunde?

Henrik: Ich denke, jeder kennt diesen Traum von der eigenen Marke. Es ist wichtig zu wissen, dass wir ein Team waren. Ich hatte zwei Partner, die beide Gründungsmitglieder waren: Tobias Wandrup, damals wie heute Chefdesigner, und Gregers Fastrup, der den Verkauf leitet. Also, es war auch der Traum von uns Dreien, ein gemeinsames Projekt zu machen, der uns inspirierte, unser eigenes Ding zu machen.

Ich glaube, was uns zur Gründung Ørgreens bewegte, war, dass wir das Gefühl hatten, etwas Anderes zu bieten, als wir auf dem Markt sahen. Wir hatten das Gefühl, dass die Zeit für unser eigenes Label reif war, dass wir jetzt die Entscheidungen treffen würden. Das heißt auch, dass man selbst schuld ist, wenn man eine falsche Entscheidung fällt, aber wir fühlten uns dieser Herausforderung gewachsen. Wir versuchten auch, vor allem am Anfang, die Grenzen des Möglichen zu verschieben. Zu Beginn waren wir vielleicht etwas extremer – das war so unser Stil damals – aber in allen Modellen erkennt man unser Auge für Details und Design, egal wie ausgefallen unser Geschmack war.

4SEE: Wer sind deine Designhelden? Fühlst du dich der Tradition des makellosen dänischen Designs verbunden?

Henrik: Witzig, dass du das fragst. Normalerweise würde ich jetzt einige Modedesigner nennen, aber eigentlich möchte ich lieber über Architekten und Möbeldesigner sprechen. Wenn man mich nach meinen Designvorbildern fragt, dann kommen die zweifellos aus Architektur und Möbeldesign. Es gibt diesen sehr berühmten Designer namens Poul Kjaerholm. Poul Kjaerholm war, meiner Meinung nach, einer der besten Architekten und Möbeldesigner unserer Zeit. Er war ein Däne, und er reiht sich genau in die Tradition ein, die du angesprochen hast. Er hat die richtigen Entscheidungen getroffen, was Material, Design und Linien angeht, aber er brachte immer etwas Verblüffendes und Avantgardistisches mit ein.

Die dänische Design-DNA verbindet Geradlinigkeit mit einem starken Standpunkt. Es geht darum, mit Material zu spielen. Es geht darum, neue Wege zu gehen, aber nicht nur absolut verrückte neue Wege zu finden, sondern sie cool und tragbar zu machen. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen einem Gebäude, einem Hocker und einer Brille, die man sich auf die Nase setzt. Der exzentrische Hocker bleibt in deinem Haus, ohne dass du ihn jeden Tag mit dir rumträgst. Bei Brillen ist das schwieriger, die Designs sollen nicht nur spannend oder einzigartig sein, sie sollen auch gut aussehen und den Trägern, meiner Meinung nach, ein kleines bisschen Haltung verleihen.

Wir stehen absolut in der dänischen Designtradition und wir sind stolz darauf – auf unsere eigene Version davon.

4SEE: Zwanzig Jahre sind wirklich ein großer Meilenstein. Wie fühlt sich Ørgreen nach zwanzig Jahren für dich an?

Henrik: Ich bin unglaublich stolz. Es war großartig, dass wir vor zwanzig Jahren in der Lage waren, mit Ørgreen loszulegen. Wir sind immer noch drei Geschäftspartner in der Firma. Wir sind immer noch sehr glücklich und sehr stolz. Heute sind wir ein Unternehmen, das viele Menschen rund um den Globus beschäftigt, und wir sind uns unserer Verantwortung diesen Menschen und unseren Kunden gegenüber bewusst. Wenn wir etwas auf den Markt bringen und unser Name darauf steht, dann muss das eine Garantie für höchste Qualität sein und zu uns passen. Wir sind erwachsen geworden, aber immer noch 100% unserer eigenen Vision treu.

Das gehört alles dazu, wenn man professionell sein will – mehr zuhören, darauf achten, dass Funktion und Ergonomie eine große Rolle spielen. Das Gestell muss richtig sitzen, die Gläser müssen eingepasst werden, man braucht genug Halt, die Länge der Bügel, es gibt all diese kleinen Details, die man beachten muss. Erwachsen werden heißt, professioneller zu werden. Es fühlt sich großartig an, nach zwanzig Jahren ein fester Teil der Industrie zu sein. Ich würde sagen, Details, Design, Balance, Qualität und Verarbeitung, darauf sind wir nach zwanzig Jahren stolz.

4SEE: Welche Neuheiten gibt es bei Ørgreen? Bald erscheint eine neue, technologisch ausgereifte Kollektion, die Quantum Collection?

Henrik: Innerhalb der letzten fünf oder sechs Jahre haben wir intern viele neue Kollektionen entwickelt, sie aber nie auf den Markt gebracht. Wir haben immer wieder und wieder und wieder experimentiert. Wenn ich alles aus der Designabteilung zusammenzähle, haben wir mindestens zwanzig Konzepte entwickelt, die nie in Produktion gegangen sind – mit besonderen Eigenschaften, wie speziellen Scharnieren, spezieller Mechanik, Kombinationen mit Zylinderscharnieren. All das haben wir innerhalb der letzten sechs Jahre in Experimenten erprobt.

Vor ungefähr anderthalb bis zwei Jahren kam Tobias auf die Idee, ein verstecktes Scharnier aus Titan und Polyamiden zu entwickeln. Und das war die Idee, die Ørgreen als technisch anspruchsvolles Scharnierkonzept umsetzen wollte. Wir hatten uns länger schon in der Richtung umgesehen und nach einer zündenden Idee gesucht. So kamen wir zur Quantum Collection.

Wenn wir über dänisches Design und Ørgreen reden, dann bedeutet das immer Minimalismus. Daraus entstand die Idee, die Scharniere zu verstecken. Es sollte klar und einfach sein. Das ist die Definition von Quantum, wir nutzen minimalen Raum. Wir wollten weitergehen, als nur eine coole technische Spielerei zu entwickeln: wir wollten ein technisch anspruchsvolles Scharnier machen, das minimalistisch und verdeckt ist.

So kamen wir auf das versteckte Scharnier, das Teil der Quantum Collection ist. Es ist ein einfaches Konzept: Der Bügel besteht aus Titan, aber er hat einige einzigartige, patentierte Krümmungen, deren Enden abgeschliffen sind. Daran schließt das versteckte Scharnier an. Von vorne sieht man nur das Gestell aus Polyamid, das so konstruiert ist, dass alles nahtlos zusammenpasst.

4SEE: Warum habt ihr euch für ein neues Material entschieden, Polyamid?

Henrik: Für uns macht es die Kombination aus Titan – ein High-End-Material, mit dem wir seit 15 Jahren arbeiten – und Polyamid. Das Spannende an Polyamid ist, dass man es auch extrem dünn verwenden kann. Es hat also viele Vorteile, beispielsweise gegenüber Azetat: Es ist viel flexibler, sehr viel stärker und auch noch leichter.

Wir haben also das Polyamid genommen und es auf die nächste Stufe gehoben. Sie haben vielleicht schon bei anderen Marken Polyamid als Material gesehen, aber nicht auf die Weise, wie wir es machen. Bei unserem Polyamid fällt sofort auf, dass alles anders ist: die Oberfläche, die Farbe, die Struktur. Statt also einfaches Polyamid zu nehmen und uns damit zufrieden zu geben, haben wir die Ansprüche an das Material angehoben. Wenn wir damit an den Markt gehen und es verwenden, dann stehen wir als Ørgreen wirklich dahinter. Es ist auf einem höheren Level als jemals zuvor. Die Kombination mit Titan und unserem Tech-Scharnier macht Quantum aus: ein verstecktes Scharnier, Polyamid 2.0 und hochwertiges Titan.

4SEE: An wen richtet sich die Quantum Collection?

Henrik: Unsere Zielgruppe ist immer eine Mischung aus männlich, weiblich und unisex. Wir denken auch in Kategorien wie dem trendbewussten Kunden, dem klassisch orientierten Kunden und denen mit ihrem ganz eigenen Stil, die wir als eine gemischte Kategorie sehen. Es ist eine sehr gelungene Kollektion, die designbewusste und technikbegeisterte Kunden anspricht.

4SEE: Farbe spielt eine wichtige Rolle in Ørgreens einzigartiger Ästhetik. Wie fügt sich die Quantum Collection dort ein und wie sehen die ersten Color Stories aus?

Henrik: Ørgreen ist für seine Farben bekannt. Unsere Kunden schätzen nicht nur unsere Designs und unsere Qualität, sondern auch unsere Farbkombinationen und unseren spielerischen Umgang mit Farben. Also war für uns klar, dass Farbe auch in der Quantum Collection eine zentrale Rolle einnehmen würde. Unsere Farbdesignerin Sarah Lysell hat lange für die Kollektion experimentiert. Sie hat bestimmt über 30, 40, 50 verschiedene Farben für das Gestell und 20 oder 30 für die Bügel entwickelt. Im Endeffekt haben wir uns dann für 17 verschiedene Farben für das Gestell und sieben Farben für die Bügel entschieden.

Wir waren auf der Suche nach dem perfekten Look, auch farblich, für den bereits erwähnten trend- und designbewussten Kunden. Mit 23 verschiedenen Designs ist es eine relativ große Kollektion, es gibt also viele unterschiedliche Farbkombinationen.

4SEE: Wann wird die Quantum Collection erhältlich sein?

Henrik: Wir stellen die neue Kollektion erstmalig auf der SILMO der Öffentlichkeit vor. In unseren Geschäften wird sie ab Anfang November erhältlich sein, also werden wir am 1. November dieses Jahres an den Markt gehen.

Photo Credit: Ørgreen

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