Spotlight on Madsius Ovanda Pia wears LINDBERG 8416 // Carina wears DOLCE & GABANNA DG6125

SPOTLIGHT AUF ‚MADSIUS OVANDA‘
Mit einem Gespür für das Süße und das Melancholische, das Einfache und das Komplexe, navigiert das Indie-/R&B-/Pop-Duo Carina Madsius und Pia Ovanda, dessen neue Single „Who Are You“ heute erscheint, die „Zwischenräume“, in denen Worte gesagt oder ungesagt bleiben, und in denen Reife und Verletzlichkeit gemeinsam auf einer Basis von Vertrauen und Bindung wachsen. Alle Songs werden von der Band geschrieben und produziert. Madsius Ovanda nutzen ihre einzigartige Stimme, um das Unbegreifliche einzufangen.

Photography BERT SPANGEMACHER
Text MADELEINE ARCHER

Musikalisch genauso wie im Alltag eint das Duo Madsius Ovanda ein tiefes Bedürfnis nach Bindungen und Ausdruck. Die Langzeit-Freundinnen und musikalischen Kollaborateurinnen des deutschen, multi-instrumentalen Duos teilen einen gemeinsamen Glauben an das Schöne und singen über Verletzlichkeit, Ehrlichkeit und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Introspektiv und zugleich klangstark – diese Dualität ist der rote Faden, der die Band und ihre Musik durchläuft. Ihre kürzlich erschienene EP „Moving Forward“ ist eine verträumte, vom Low-Fi inspirierte Single mit einem Hauch Auto-Tune, die eine seltene Finesse und Nahbarkeit mit einer gleichzeitig klassischen und doch experimentellen Melodie erreicht. Als einflussreiche Kollegen nennt das Duo Little Dragon und James Blake. Carina Madsius und Pia Ovanda sind der Beweis dafür, dass Herz und Seele immer noch einen Platz in der oft hyper-kommerzialisierten und überproduzierten Welt der Indie-, R&B- und Pop-Musik haben. 4SEE lenkt das Spotlight auf die Frauen, deren neue neueste Single „Who Are You“ gerade heute am 6. Dezember erscheint.

Name der Band Madsius Ovanda
Genre(s) IndieRnB / Dream Pop
Mitglied(er) und Instrument(e) Carina Madsius: Synthesizer, Keys, Vocals, Songwriting, Producing
Pia Ovanda: Vocals, Gitarre, Keys, Songwriting

Sitz in [Ort] Berlin
Spielt (zusammen) seit [Jahr]
Wir beide machen schon seit 2009 zusammen Musik (also dieses Jahre 10-j.hriges) Wir haben seit wir uns kennen schon immer gemeinsam Songs geschrieben und Musik gemacht. Das Projekt Madsius Ovanda gibt es so seit gut 2 Jahren.
Erstes Album/EP veröffentlicht [Jahr] unsere erste EP „Into The Stars“ wurde im Mai 2018 veröffentlicht
Neueste Albumveröffentlichung[Jahr]  Unser Debütalbum „Talking Underwater“ wird im Frühjahr 2020 erscheinen
Kann man hören auf [iTunes/Spotfiy/Soundcloud, etc.] (Links):
Linktree / Spotify

Spotlight on Madsius Ovanda - Pia Ovanda: Vocals, Gitarre, Keys, Songwriting // Carina Madsius: Synthesizer, Keys, Vocals, Songwriting, Producing // 
Spotlight on Madsius Ovanda – Pia Ovanda: Vocals, Gitarre, Keys, Songwriting // Carina Madsius: Synthesizer, Keys, Vocals, Songwriting, Producing //

Beschreibe deine Band / Musik / Stil in drei Worte.
Indie-R‘n‘B – Dream Pop – Freaky

Was für Musik habt ihr als Kinder angehört?
Bach, Prince, Wayne Shorter, Ray Charles, Stevie Wonder, Sting, Ella Fitzgerald, Joe Zawinul, Eric Clapton, Marvin Gaye…

Musikidole und der Grund dafür.
Stevie Wonder – Er ist eine unglaubliche Legende und die Musik ist einfach zeitlos
Laura Mvula – Sie kreiert soundm..ig und stilistisch ihre eigene Klangwelt
Nai Palm – gerade erste live erlebt und kennengelernt, eine unglaubliche Musikerin!
Glenn Gould – keiner spielt Bach wie er
Tame Impala – liefert seit Jahren geschmackvolle, gute Indiemusik

Spotlight on Madsius Ovanda Carina wears BARTON PERREIRA Solstress / Pia wears EYEVAN Lubin
Spotlight on Madsius Ovanda
Carina wears BARTON PERREIRA Solstress / Pia wears EYEVAN Lubin

Welche Bands hört ihr gerade?
Laura Mvula, Mansur Brown, Bon Iver, Tame Impala, Prince, Amber Mark, The Japanese House, Khruangbin, Kurt Veil, Tom Misch, Phoebe Bridgers…

Was ist das Verrückteste / Lustigste, was auf der Tour passiert ist?
Ouu, da haben wir so einiges anzubieten. Ein nennenswerter Moment ist auf jeden Fall ein Konzertabend von 2017. Es war eine Band show wir sind also zu viert angereist. Tolle Venue, hammer Hotel, gute Lage und sehr gute Aftershow Party. Wir dachten uns: G.nnung! Und haben vier Einzelzimmer im Hotel bestellt. Nach dem Konzert gingen wir also auf die Aftershowparty. Gin Tonic (unser traditioneller Band-drink) und dann gedanced bis wir nur noch zu viert die Tanzfläche dominiert haben. Irgendwann morgens auf dem Weg ins Hotel ist uns beiden aber aufgefallen, dass es ja viel mehr Spa. macht in einem Zimmer zu übernachten. Also haben wir Nachts noch n Projekt gestartet und gemeinsam die Matratze aus einem Zimmer in das andere Einzelzimmer geschleppt. W.hrend dem Matratze-Tragen haben wir erst so richtig gecheckt, was wir da gerade machen und sind im Flur des Hotels auf dem Boden auf der Matratze vor Lachen zusammengebrochen… Eine Matratze war dann am Boden neben dem Bett in einem der Einzelzimmer und das andere war leer. Theoretisch haben wir dann eh nur gepennt, aber Hauptsache zusammen! Haha… #crewlove

Beliebte Veranstaltungsorte oder Musikfestivals? Und warum?
Fusion Festival → weil wir dort ne guuute Zeit hatten on und off stage.
Milla Club in Munichist für uns immer ein schönes „Heimspiel“
Häkken in Hamburgweil wir da eine der besten Afterpartys ever hatten #candyman
Club Bahnhof Ehrenfeld in Cologne → weil wir da schon schöne Konzerte erleben und spielen
Durften.
Knust Hamburg and SO 36→ weil wir da als support von Akua Naru zwei der besten Audiences ever hatten

Spotlight on Madsius Ovanda - Pia Ovanda: Vocals, Gitarre, Keys, Songwriting // Carina Madsius: Synthesizer, Keys, Vocals, Songwriting, Producing //  Pia wears EMPORIA ARMANI EA2092 // Carina wears LINDBERG Spirit 2386W
Spotlight on Madsius Ovanda – Pia Ovanda: Vocals, Gitarre, Keys, Songwriting // Carina Madsius: Synthesizer, Keys, Vocals, Songwriting, Producing // 
Pia wears EMPORIA ARMANI EA2092 // Carina wears LINDBERG Spirit 2386W

Drei Worte, um eure Fans zu beschreiben.
Treu, kunstaffin und Freaks wie wir

Beliebteste Brillenmarke?
Fielmann‘s zero-cost-plans :DDDDD

Was kommt als nächstes für dich, eine anstehende Tour/Album etc.?
Wir bringen die nächsten Monate noch 3 weitere Singles raus bevor im Frühjahr 2020 unser Debütalbum erscheint und im April werden wir eine Album-Release-Tour durch Deutschland spielen. Zuvor könnt ihr uns noch live in der Kantine am Bergheim erleben: 28. November 2019, save the date!

Spotlight on Madsius Ovanda
Spotlight on Madsius Ovanda

Wo seht ihr euch in zehn Jahren, wo möchtet ihr als Band stehen?
Da schreiben wir gerade bestimmt an unserem mindestens 10. Album… haha.. In 10 Jahren werden wir immer noch am Sound drehen, sind weiter am produzieren, am forschen, am Songs schreiben. Wir wollen uns immer wieder neu entdecken in Sound und Musik. Wir sehen uns genau so musikbegeistert wie jetzt auf internationalen Festivalbühnen spielen, wir machen spannende Collaborations und wollen mit Innovation und Kreativit.t aktiv die Musikszene mitformen… Wir wollen LOVE verbreiten und Menschen Freude bringen und berühren.

Spotlight on Madsius Ovanda Pia wears LINDBERG 8416 // Carina wears DOLCE & GABANNA DG6125
Spotlight on Madsius Ovanda
Pia wears LINDBERG 8416 // Carina wears DOLCE & GABANNA DG6125
HANDSOME, Sydney artist Caitlin McGregor, Photography by Bert Spangemacher

SPOTLIGHT ON ‚HANDSOME‘
Unafraid of unapologetic vulnerability, HANDSOME boldly owns her queer and musical identity, and in 10 years she might just soundtrack a ballet.

Photography BERT SPANGEMACHER
Text MADELEINE ARCHER

Sydney artist Caitlin McGregor is no stranger to Australia’s independent music scene. Previously recording under the moniker Caitlin Park, HANDSOME has featured on Sydney songwriter/wrapper Urthboy’s 2016 album (The Past Beats Inside Me Like A Second Heartbeat) and collaborated with BANFF to produce the honest, brooding, and unapologetically groovy single ‘My Love My Lover’. With more experimental, melancholy-folk influences on early work, HANDSOME is a reclamation of direction and identity, both personal and creative. HANDSOME is straightforward, pop-influenced ‘tomboy pop’ with an electronica flavour; casual yet crafted, catchy hooks with lyrics that speak of relationships and regrets but also for seeing and accepting things for what they are.

4SEE caught up with HANDSOME to talk about her forthcoming EP (SOPHOMORE, 2020), her musical influences, and future ambitions.

HANDSOME, Sydney artist Caitlin McGregor, Photography by Bert Spangemacher
HANDSOME by Bert Spangemacher

Band / Artist Name  HANDSOME
Genre(s) Tomboy Pop
Member(s) and Instrument(s) HANDSOME (writing / producer)
Based in  Sydney, Australia
Playing together since 2 years
First album released I dropped my debut EP last year (2018).
Freshest album Sophomore EP is coming next year (2020)
Listen to us on Spotify/Apple Music/SoundCloud

Describe your band / music / style in three words.
Powerful, Meaningful, Fun.

What did you listen to when growing up?
I listened to heaps of music growing up; I walked around my parents house and sung to Lauryn Hill, I learnt to be gritty from the Eels, I loved Ella Fitzgerald’s ‚Miss Otis Regrets‘, my heart broke when I heard my first Cat Power song, and I feel buzzy every time Patti Smith’s ‚Free Money‘ chimes in. My body turned on when I heard Robyn at a gay party in Sydney. The Books and Joni Mitchell have always been my biggest inspirations, but there are many.

Music icon(s) and the reason why.
Cat Power – she is vulnerable and honest. Robyn – she is anthemic, she writes sad bangers like no other. Christine and the Queens, she is truly herself, being herself is her gift and that is power.

HANDSOME, Sydney artist Caitlin McGregor, Photography by Bert Spangemacher
HANDSOME by Bert Spangemacher
Eyewear by Grey Ant

Who are you listening to right now?
June Jones, Arlo Parks, Sui Zhen, Wafia, Kid Heron, Dominic Fike.

What is the craziest / funniest thing that’s happened on tour?
Touring is made up of weird and intimate moments when you’re off stage. I remember touring in Brisbane (north-east coast of Australia) with my bandmate Shan, and we got caught in a food fight at the local Charlie’s (late night cake shop), icing in all the right places…

Favorite performance venues or music festivals? And why?
The Red Rattler in Sydney, because it feels like home.

HANDSOME, Sydney artist Caitlin McGregor, Photography by Bert Spangemacher
HANDSOME by Bert Spangemacher
HANDSOME, Sydney artist Caitlin McGregor, Photography by Bert Spangemacher
HANDSOME by Bert Spangemacher
Eyewear by Grey Ant

Three words to describe your fans.
Resilient, Graceful, Fierce.

Favorite eyewear brand?
Right now, I wear a Jon Lee pair – but I like to switch it up.

What is next for you, an immediately upcoming tour or EP/Album?
A new EP next year! And hopefully more touring overseas next year also.

Where do you see yourself in ten years‘ time, where would you like to see your band / music and at what scale?
Albums under the belt, touring the world, soundtracking contemporary ballet, writing film scores and composing for theatre. I basically want to be Jamie xx.

Amber Run - Tom Sperring (bass), Joshua Keogh (vocals, guitar), Henry Wyeth (keyboard)

SPOTLIGHT ON ‚AMBER RUN‘
Amber Run go straight to red with third album Philophobia, soaring through anthemic rock, taking on the topic of Love – in all its conflicting evocations.

Photography BERT SPANGEMACHER
Text MADELEINE ARCHER

Philophobia is an overwhelming and unreasonable fear of falling in love. Through their third studio release, Nottingham 3-piece Amber Run explore the fear and elation of the universal emotion, from piano-driven instrumental opener ‘Leader Countdown’ into power-driven anthem ‘Neon Circus’, Muse-like guitars take the band through soaring rock and sober contemplation. Forming in 2012 whilst at the university of Nottingham, Joe Keogh (vocals & guitar), Tom Sperring (bass) and Henry Wyeth (keyboard) released their first album within the first year of playing together as a band, debuting with an album produced by Mike Crossey of Arctic Monkeys and Foals production fame. The influence remains, and album number three envelops the listener like a wave as the band asks, What Could Be as Lonely as Love?

4SEE met the boys from the midlands to find out more.

Amber Run - Henry Wyeth (keyboard), Tom Sperring (bass), Joshua Keogh (vocals, guitar)
Amber Run – Henry Wyeth (keyboard), Tom Sperring (bass), Joshua Keogh (vocals, guitar)
Eyewear Credits – Grey Ant, Coblens, Koberg

Band / Artist Name  Amber Run
Genre(s) Indie Rock
Member(s) and Instrument(s) Joshua Keogh (vocals & guitar), Tom Sperring (bass), Henry Wyeth (keys)
Based in  Nottingham, UK
Playing together since 2012
First album released “5am” in 2015
Freshest album “Philophobia” in 2019
Listen to us on iTunes/Spotfiy/YouTube

Amber Run - Joshua Keogh (vocals, guitar)
Amber Run – Joshua Keogh (vocals, guitar)

Describe your band / music / style in three words.
Dark Anthemic Post-pop.

What did you listen to when growing up?
All sorts – from Bowie and Queen to Led Zeppelin to Sonic Youth.

Music icon(s) and the reason why.
Radiohead and The National – they are timeless acts who have stuck around in the industry for a while and still making some of their best music to this day.

Amber Run - Henry Wyeth (keyboard), Joshua Keogh (vocals, guitar), Tom Sperring (bass)
Amber Run – Henry Wyeth (keyboard), Joshua Keogh (vocals, guitar), Tom Sperring (bass)
Eyewear Credits – Grey Ant, Koberg, Coblens,

Who are you listening to right now?
Lots of podcasts. Noah Gundersen and Djo.

What is the craziest / funniest thing that’s happened on tour?
Henry tells constant jokes – he’s really funny.

Favorite performance venues or music festivals? And why?
Colours of Ostrava is probably the coolest festival we’ve been to – really beautiful setting. Rock City in Nottingham, it’s a hometown thing and an iconic venue, the shows are always phenomenal.

Amber Run - Henry Wyeth (keyboard), Tom Sperring (bass), Joshua Keogh (vocals, guitar)
Amber Run – Henry Wyeth (keyboard), Tom Sperring (bass), Joshua Keogh (vocals, guitar)

Three words to describe your fans.
Owe them everything.

Favorite eyewear brand?
Persol.

What is next for you, an immediately upcoming tour or EP/Album?
We’ve just released our third record and are currently on tour in the UK, then heading out to the states in a few weeks. Hopefully more music soon!

Where do you see yourself in ten years‘ time, where would you like to see your band / music and at what scale?
We’d love to still be making music and touring. Hopefully we continue to evolve as we have so far.

PLANET - Tom Peppitt (Lead guitar), Matty Took (Lead vocals, Rhythm Guitar), Harry Stewart-Weeks (Drums), James Weaver (Bass)

SPOTLIGHT ON ‚PLANET‘
4-piece Sydney-siders PLANET are bringing Brit-pop vibes and a solid body of talent to the forefront of Australia’s independent music scene.

Photography BERT SPANGEMACHER
Text MADELEINE ARCHER

Despite their celestial namesake, PLANET are undeniably down to earth. An emerging 4-piece recording independently from lead singer Matty’s home studio in Redfern, inner-city Sydney, PLANET are circulating both locally and internationally, bringing Australian alternative rock influences together with instantly-appeasing and familiar elements of Brit-pop. Comparisons with the vocal stylings of UK indie legends Oasis as well as fellow Sydney-based wave-makers DMA’S further compliment the band’s musical merits. Theirs is the music of a modern nostalgia; sweeping melodies and chords rooted in the fabric of earnest musical dues that take their cues from icons from Johnny Marr to The Lemonheads to Ringo Starr and Chrissie Hynde. PLANET are sure to continue drawing in a solid following.

4SEE caught up with the band with the ‘loyal, passionate, loud’ fan-base and found out about some of their greatest escapades and lessons learned along the way – why Sydney to Adelaide and back again by car is a bad idea – and not one they’ll be repeating any time soon.

PLANET - Tom Peppitt (Lead guitar), James Weaver (Bass), Harry Stewart-Weeks (Drums), Matty Took (Lead vocals, Rhythm Guitar)
PLANET – Tom Peppitt (Lead guitar), James Weaver (Bass), Harry Stewart-Weeks (Drums), Matty Took (Lead vocals, Rhythm Guitar)
Eyewear by Grey Ant

Band / Artist Name PLANET
Genre(s) Alternative Rock/Gaze-pop
Member(s) and Instrument(s) Matty Took (Lead vocals, Rhythm Guitar), Tom Peppitt (Lead guitar), James Weaver (Bass), Harry Stewart-Weeks (Drums)
Based in Sydney, Australia
Playing together since 2015
First album released in 2018
Forthcoming album release TBA
Listen to us on iTunes/Spotfiy/YouTube

PLANET - Matty Took (Lead vocals, Rhythm Guitar)
PLANET – Matty Took (Lead vocals, Rhythm Guitar)

Describe your band / music / style in three words.
Energetic, Honest & Dreamy

What did you listen to when growing up?
We each grew up listening to different music, but I’d say we all definitely listened to our fair share of Australian ‘80s & ‘90s bands.

Music icon(s) and the reason why.
Tom: Hans Zimmer – I’ve always wanted to compose for movies like he does, the way he can turn an emotional or physical feeling into a complete sonic experience blows my mind.
Matty: Chrissie Hynde. Great vocals and always super raw.
Harry: Ringo Starr. ‘Cause he’s Ringo Starr, man.
Jimmy: Johnny Marr…his ability to adapt and change whilst still remaining quintessentially „Johnny Marr“. A statement not only true musically, but in terms of personality – rockstar to producer to true professional. Also (he is) the essence of cool.

PLANET - Tom Peppitt (Lead guitar)
PLANET – Tom Peppitt (Lead guitar)

Who are you listening to right now?
We’re listening to quite a lot of local Australian acts because the quality of music and songwriting has just been so on point over the past couple of years. To name a few Sydney bands: The Buoys, Sunscreen, Clews, Egoism & 100. (We have) also been drawing inspiration from Smashing Pumpkins, Ride & Dinosaur Jr. recently.

What is the craziest / funniest thing that’s happened on tour?
We were driving from Adelaide to Sydney after a show supporting The Charlatans. Matty was behind the wheel, making good time, but pushing the hire car harder than any Kia Carnival should reasonably be pushed. We were getting close to the SA/Vic border when the noise started. Nothing too hectic, but we figured we’d stop in the next town and check there. All of a sudden there was a huge bang and we all felt something drop out of the engine and rattle down along the undercarriage.

The engine cut and we cruised with hazards on and smoke coming from the hood over to the side of this highway. The tow truck driver, upon inspecting the engine, simply remarked “it’s fucked.” So we get a lift into a charming country town called Ouyen. The local mechanic confirmed the car was, indeed, fucked.

With a 7-hour wait for a replacement car from Melbourne, we headed to the local pub. All in all, it ended up being a really nice day, drinking middies and playing pool, but when it got to knock off time, the vibe of the pub shifted from charming country establishment to bundy cola cans. Feeling we’d overstayed our welcome, we were grateful to see a brand new Kia Carnival on the back of a flatbed truck rolling into town. Making the switch to continue our drive to Wagga, where we would stay the night before continuing to Sydney, the particular stretch of highway was notorious for kangaroos. We lost count on how much roadkill we’d seen. When we finally made it to Wagga, it was perhaps the coldest room we’ve ever slept in.

Safe to say that’ll probably be the last time we do Sydney to Adelaide and back again by car.

Favorite performance venues or music festivals? And why?
We really like playing at The Lansdowne in our hometown. It’s an awesome venue that’s semi-recently had a complete facelift. It’s got an awesome PA, and every show we’ve played there has been pretty crazy. Talking about dream venues, I think we’d all love to play the Enmore Theatre in Sydney one day.

PLANET - Tom Peppitt (Lead guitar), Matty Took (Lead vocals, Rhythm Guitar), Harry Stewart-Weeks (Drums), James Weaver (Bass)
PLANET – Tom Peppitt (Lead guitar), Matty Took (Lead vocals, Rhythm Guitar), Harry Stewart-Weeks (Drums), James Weaver (Bass)
Eyewear by Grey Ant

Three words to describe your fans.
Loyal. Passionate. Loud

Favorite eyewear brand?
Oliver Peoples

What is next for you, an immediately upcoming tour or EP/Album?
We’ve got a new single coming out in October. It’s the second single off our forthcoming EP.

Where do you see yourself in ten years‘ time, where would you like to see your band / music and at what scale?
To be honest, we just want to be touring as much as possible, and writing/releasing as much music as we possibly can.

4SEE Spotlight on NAUSICA - Edita Karkoschka (vocals) and Jannis Knüpfer(drums) Photography by Bert Spangemacher

SPOTLIGHT ON NAUSICA
Nausicas multinationaler, europäischer Indie-Pop macht das Radio bunter und erreicht neue Zuhörer

Fotograf BERT SPANGEMACHER
Interview MADELEINE ARCHER

Nach einem stetigen Aufstieg bekommt die vierköpfige Band Nausica, deren Mitglieder aus Polen, den Niederlanden und Deutschland in verschiedenen Städten leben, gerade eine wohlverdiente Welle an Aufmerksamkeit. Der Name verweist auf den gleichnamigen Film des gefeierten japanischen Regisseurs Hayao Miyazaki, „Nausicaä aus dem Tal der Winde”. Frontfrau Edita Karkoschkas durchdringende Stimme wurde schon mit der gefühlvollen Intonation PJ Harveys verglichen. Ihr Gesang wird von den Gitarrenriffs von Tim Coehoorn, Pim Walters Bass und den elektronischen und akustischen Beats von Jannis Knüpfer getragen. Nausica erschaffen mit ihrem exzentrischen, emotionalen Pop-Sound filmische Klanglandschaften, die für tiefe Gefühle, hochenergetische Live-Performances sowie immer gelungene digitale Veröffentlichungen sorgen.

Nausica formiert sich 2013 und hat sich seitdem durch Touren in Deutschland, Italien, Belgien und der Schweiz eine loyale Fanbase aufgebaut. In Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern und Desigern hat sich Nausica fest im zukünftigen Mainstream-Genre des neuen, kantigen Indie-Pops etabliert. Vor Kurzem spielten sie als Vorband für Son Lux im ausverkauften MC Theater in Amsterdam.

Madeleine traf sich für 4SEE mit Frontfrau Edita und dem Trommler Jannis in den 4SEE-Studios, um die Aussprache des Bandnamens zu lernen und sich über Wetter-Extreme und die „chaotische Kreativität” ihrer Zusammenarbeit mit der Designerin Sarah Knüpfer auszutauschen.

4SEE Spotlight on NAUSICA - Edita Karkoschka (vocals) and Jannis Knüpfer(drums). Both eyewear by Coblens
4SEE Spotlight on NAUSICA – Edita Karkoschka (vocals) and Jannis Knüpfer(drums). Both eyewear by Coblens
Photography by Bert Spangemacher

Interview: 04.07.2019 mit Nausica in den raw studios. in Berlin

Es ist ein wunderschöner Donnerstagmorgen und ich sitze hier mit einer Hälfte der Band Nausica – spricht man das so aus? Nau-sih-kah?

Edita: Sag’s nochmal?

(mit leicht veränderter Aussprache) Nauh-si-kahr…

Edita: Ja, das klingt gut.

Jannis: Die meisten englischen Muttersprachler sagen „Nah-si-ca” (Edita: „Das gefällt mir”). Weil der Name aus einem japanischen Film kommt, ist es eher „Nau-SI-kah”, aber Nausica klingt schön.

Könntet ihr bitte euch und eure Rollen in der Band vorstellen?

Edita: Hi, ich bin Edita, ich bin die Sängerin der Band und Frontfrau auf der Bühne, die einzige Frau.

Jannis: Ich bin der Schlagzeuger. Ich spiele, so laut ich kann.

Und du heißt Jannis?

Jannis: Ich heiße Jannis.

Nun, willkommen im heißen Berliner Sommer! Löst die Stadt irgendwelche bestimmten Gefühle oder Erinnerungen in euch aus?

Edita: Ja, in diesem Sommer habe ich viel zu tun, im Moment sogar extrem viel, und vor ein paar Wochen hatte ich mitten am Tag fünf Stunden einfach Freizeit. Ich dachte mir, ok, was kann ich damit anstellen? Ich bin mit dem Fahrrad durch die Stadt gefahren und das war so ein Moment, an dem man merkt, dass Berlin echt eine Urlaubsstadt ist, dass Menschen herkommen, um einfach … die Zeit vergehen zu lassen.

Jannis: Dieses Jahr ist es etwas anders, letztes Jahr war schon ein wenig anders, weil der Sommer so heiß war. Normalerweise lieben alle den Berliner Sommer, weil die Winter so hart sind. Aber der letzte Sommer war furchtbar, es war zu heiß, und in diesem Jahr ist es wieder zu heiß und alle leiden, alle wollen einfach abhauen.

Edita: Stimmt. Letzten Sonntag war die Stadt leergefegt.

Jannis: Seit letzter Woche ist die Stadt eh leer, weil Ferienzeit ist, aber trotzdem, alle müssen aus der Stadt raus, es ist so wahnsinnig heiß. Und dieser Sommer fühlt sich für mich irgendwie anders an, weil der letzte Winter so dunkel war, ich weiß nicht, was da los war.

Und ihr lebt beide dauerhaft in Berlin?

Beide: Ja.

Und die anderen beiden Mitglieder leben …

Jannis: In Holland. Den Niederlanden.

4SEE Spotlight on NAUSICA - Edita Karkoschka (vocals) and Jannis Knüpfer(drums). Edita wears Ray-Ban. Jannis wears Coblens.
4SEE Spotlight on NAUSICA – Edita wears Ray-Ban. Jannis wears Coblens.

Ihr habt euch 2013 gegründet. Kanntet ihr euch schon, bevor ihr gemeinsam Musik gemacht habt?

Beide: Ja.

Jannis: Wir kannten uns, aber ich kam erst später in die Band.

Ich habe gelesen, dass ihr alle auf die gleiche Musikakademie gegangen seid?

Jannis: Ja…

Edita: Der Bassist nicht.

Jannis: Oh ja, der Bassist. Pim war nicht da. Er war der letzte Zugang zur Band. Ich kam erst nach unseren Abschlüssen in die Band, also kannten wir uns vorher, aber wir hatten die Band noch nicht, als wir alle in der selben Stadt gelebt haben.

Edita: Es war ziemlich witzig, weil wir während unseres Studiums nichts miteinander zu tun hatten, und dann trafen wir im Probenraum aufeinander.

Gab es einen Moment, an dem alles zusammengepasst hat, an dem ihr wusstet, dass ihr das gleiche Ziel verfolgt?

Edita: Ich glaube, da geht es immer um Timing, wenn die eigenen Interessen an die gleiche … Kreuzung kommen.

Jannis: Die Band existierte schon mit einem anderen Schlagzeuger, und ich war uninvolviert, sozusagen ein Fan. Und plötzlich hörte er auf, die Band wurde quasi neu … neu verkabelt? Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann. Dann kamen wir auf die Situation zu sprechen, wir waren alle im selben Raum und alles war irgendwie … (hört auf zu reden)

Edita: Für mich war es so, dass mit Jannis’ Eintritt die Band erst richtig ins Sein gekommen ist. Davor fühlte es sich mehr wie eine Studi-Band an, die gerade anfängt, aber es hatte nicht so … so viel mit meinen eigenen Vorstellungen zu tun. Als Jannis dazukam, fühlte er sich einfach wie die richtige Person an.

Der Name der Band, Nausica, ist eine Referenz auf Hayao Miyazakis „Nausicaä aus dem Tal der Winde”. Was hat den Film so wichtig für die Inspiration eures Bandnamens gemacht?

Edita: Ich habe mir nie wirklich Animes angeguckt (Jannis: „Ich auch nicht”). Einmal meinte unser Gitarrist Tim, oh, den musst du gucken, keine Ahnung weshalb. Also schauten wir gemeinsam den Film und … ich liebte seine zeitlose Geschichte. Es geht um … er spielt in der Zukunft, in einer Zeit, in der die Erde bereits durch Industrialisierung zerstört ist. Das ist ein Film aus den 80ern, einer der ersten Filme von Hayao Miyazaki. Und da ist dieses Mädchen, und es gibt einen giftigen Dschungel, und sie entdeckt, dass dieser giftige Dschungel die Erde von der Industrialisierung reinigt. Also unter diesem giftigen Dickicht ist … (gestikuliert) Man ist unter den Bäumen und auf einmal atmet man die frischeste Luft, die man sich vorstellen kann… ich war so … es ist so eine schöne Geschichte. Sehr zeitlos.

4SEE Spotlight on NAUSICA - Edita Karkoschka (vocals) and Jannis Knüpfer(drums). Edita wears Coblens. Jannis wears Jacques Marie Mage
4SEE Spotlight on NAUSICA – Edita wears Coblens. Jannis wears Jacques Marie Mage

Ihr arbeitet bereits seit einiger Zeit mit der Modedesignerin Sarah Knüpfer zusammen. Wie ist es dazu gekommen und was macht Sarahs Stil zu so einem guten Partner für Nausica?

Edita: Sie ist ein Multi-Genie. Sie kann alles. Sie ist eine gute Produzentin, sie ist ein fantastischer Art Director.

Jannis: Sie macht Musikvideos, Produktion, sie hat Kunst studiert, Mode…

Edita: Sie ist witzig. Und sie hat unendlich viele Ideen, wie man Dinge angehen kann. Sie kann sehr geduldig sein. Für mich ist das fantastisch, weil ich mit ihr wilde Ideen ausprobieren kann. Deswegen ist es am Anfang vor allem sehr chaotisch, was Leute von außen auch sagen, aber es ist ein Herumwerfen von Ideen.

Jannis: Und sie ist auch eine etwas chaotische Person, aber auch Produzentin, sie ist organisiert, sie ist kreativ, aber immer noch chaotisch, das ist eine gute Mischung.

Wie habt ihr Sarah kennengelernt?

Jannis: Tatsächlich habe ich sie schon sehr früh kennen gelernt… sie ist nämlich meine Schwester … zuerst war es einfach nur: Hey, hast du irgendwelche Ideen? Und die Antwort war, ja, viele…

Edita: Wir haben uns sehr gefreut, als sie auch nach Berlin gezogen ist.

Jannis: Früher hat sie in Amsterdam, Italien und London gelebt.

Edita: Als wir mit unserer Zusammenarbeit angefangen haben, hat sie noch nicht in Berlin gelebt, das ist echt cool.

Jannis: Jetzt ist es leichter, aber leider hat sie einen zur Zeit Job als Produzentin und macht viel Videoproduktion und ist immer beschäftigt. Sie läuft es uns schon davon, also müssen wir sie etwas einholen.

Wie hat sich die Band seit euren Anfängen verändert? Gab es eine einschneidende Veränderung?

Jannis: Die größte Veränderung war, dass wir in zwei weit entfernte Städte mit etwa sieben Stunden Abstand gezogen sind. Am Anfang habe ich nur etwa anderthalb Stunden von den Niederlanden entfernt gelebt und Edita hat noch dort gewohnt. Nachdem wir beide nach Berlin gezogen sind und die anderen beiden noch sieben Autostunden entfernt in Arnhem waren, mussten wir unsere Organisation und Aufnahmeplanung ändern … wir mussten die Aufnahmen im World Wide Web machen. Was Aufnahmen angeht, es ist 2019, man kann etwas einspielen und es online stellen und jemand anderes kann daran weiterarbeiten. Aber man muss sich konzentrieren und sich die Zeit nehmen, um etwas zusammen zu machen.

Auf Tour zu sein und von Stadt zu Stadt zu ziehen stelle ich mir aufreibend vor, selbst für eine tourerprobte Band. Was vermittelt euch ein Stück Zuhause an fremden Orten?

Edita: Ein gutes Kissen.

Jannis: Ein gutes Kissen, absolut. Das Zuhause-Gefühl… für mich ist das nicht ein Ort oder Platz, es sind die Menschen. Was man meist vergisst – egal wo man hingeht, das Einzige, was man sicher dabei hat, ist man selbst, also haben wir als Band uns und das ist wie eine Familie, und dann muss man noch sicherstellen, dass so wenig Idioten wie möglich dabei sind. Wir haben uns gegenseitig und vor allem das ist ein „Zuhause”.

Edita: Wir waren noch nicht außerhalb Europas unterwegs, was in Zukunft toll wäre, aber ich denke mir auch, wir sind immer noch in Europa…

Jannis: Wir sind als Europäer aufgewachsen, nicht als Deutsche.

Edita, im Video zu „All I Do” verkörperst du eher eine Bohème-Ästhetik, im Gegensatz zum Art Nouveau- und Electro Pop-Stil des „Hey You”-Videos. Hat sich dein persönlicher Stil gewandelt oder eher die musikalische Richtung der Band?

Edita: Das war teils bewusst, teils unbewusst. Das „Hey You”-Video wurde von Sarah Knüpfer bestimmt, die Kostüme und alles wurden sehr spontan an den Ort, an dem wir waren, angepasst. Veränderung. Das passiert nicht so bewusst, nein.

Jannis: Dazwischen liegen drei Jahre, da ist Veränderung ganz natürlich.

Mir ist die Farbe Orange im visuellen Material von Nausica aufgefallen: im Titel der „All I Do”-Single, auf dem Poster der Deutschland-Tour, im Design eurer Website und Edita, in deiner Kleidung sowohl im Video zu „Hey You” als auch „All I Do”. Ist das ein bewusst gewähltes Farbmotiv in eurem Gesamtwerk?

Edita: Ein bisschen. Es ist einfach so passiert. Ich arbeitete am Cover und Orange war einfach eine tolle Farbe.

Da gibt es keinen Niederlande-Bezug?

Edita: Tatsächlich nicht.

Jannis: Nein, Orange und Hellblau waren die wiederkehrenden Farben.

Edita: Beide waren von Sarah inspiriert, vor einigen Jahren hat sie die Farbe Orange vorgeschlagen, und ich habe nie Orange getragen, nein, was soll ich mit Orange? Sehr komisch. Aber trotzdem war ich von der Farbe inspiriert … Wir machten das Cover und die Farbe Orange wurde irgendwie der Fokus.

Mehr zum Thema Stil, was sind eure liebsten Sonnenbrillen – gibt es eine für euch typische Marke oder Form?

Jannis: Moscot. Ich hatte Clip-Ons auf meiner Moscot. Das ist so ein Ding von Moscot. Heutzutage trage ich Sonnenbrillen von Lunettes, das ist eine Berliner Firma, sie haben ein Geschäft (in der Torstraße), aber auch eine eigene Kollektion. Mir geht es nicht um die Marke, sondern um die Leute dahinter. Es ist ein europaweit bekannter Laden, die Brillen sind einfach so zart und atemberaubend. Es war Zufall, dass ich eine Lunettes bekommen habe. Aktuell habe ich eine von Ace & Tate, Tim hat auch eine davon. Tim, unser Gitarrist, hat auch lange Haare, auch einen Schnurrbart, er hat eine Ace & Tate-Brille, er sieht mir etwas ähnlich… ich habe die Ace & Tate-Brille nur geholt, weil sie nicht so teuer ist, und ich eine Veränderung brauchte, bevor ich mir eine neue von Moscot kaufen konnte.

Und Edita?

Edita: Nein. Gar nicht.

Jannis: Aber sie hat viele Sonnenbrillen, die meisten No Name, aber darum geht es nicht, Hauptsache, man mag sie oder nicht.

Gefällt dir eine bestimmte Form besonders, Edita? Cat-Eye, rechteckig, rund?

Jannis: Letztes Jahr hattest du viel im Ray-Ban-Stil…

Edita: Letztes Jahr hatte ich diese Brille mit den ganz kleinen Gläsern, erinnerst du dich an die? Wenn ich sie trage, gucken die Leute immer so… (lacht und zieht eine Grimasse) Die ist sehr verrückt.

Jannis: (murmelt) Was stimmt nicht mit diesem Mädchen?

Ich würde diese ganz kleinen Brillen so gerne tragen können. Was ich mich noch interessiert – was soll euer Publikum von eurer EP oder einem eurer Konzerte mitnehmen?

Jannis: Vor allem ein Gefühl. Wir bewegen uns im Pop-Sektor, aber wir wollten immer eine filmnahe musikalische Erfahrung bieten. Also ist es eine Mischung zwischen dem, was man von einer Indie-Pop-Band erwartet, und einer Sphäre und Athmosphäre, die einfach ungewöhnlich ist. Das ist vielleicht das Wichtigste an unserer Show.

Edita: Und die Energie. Ich will die Leute zum Tanzen bringen und dass sie sich frei mit ihrem Körper fühlen, dass sie der Musik folgen, nicht nur zuhören, sondern sie mit dem Körper erfahren.

Jannis: Wie man sich denken kann, ist Edita eine sehr energetische Person, was Auftritte angeht, deswegen gibt es bei uns immer eine große Frontsängerin-Perfomance.

Sie kanalisiert förmlich.

Jannis: Sie kanalisiert. Das erwartet man vielleicht nicht, wenn man nur unsere Musik hört, aber unsere Konzerte sind bei jedem Single-Release anders. Alle sagen immer: „Ich habe das nicht erwartet.”, was uns freut.

Zu guter letzt, wie geht es für Nausica weiter? Habt ihr schon neue Projekte oder Ideen im Visier?

Edita: Ja.

Jannis: Gerade produzieren wir unsere neue Single, die am Ende des Sommers erscheinen soll. Eine weitere Single kommt vor Ende des Jahres heraus und im Dezember touren wir etwa zwei Wochen lang, also sollte die Single zum Beginn der Tour erscheinen. Wir spielen hauptsächlich in Deutschland.

Edita: Es wird noch ein paar Termine in den Niederlanden geben.

Jannis: Gerade sind Konzerte in ganz Deutschland geplant.

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